Hier ist ein positives Lied,
für alle positiven Leute.
Yes Yoar!
Eigentlich sollte Musik doch etwas Positives sein,
Denn ich allein steck' in diesen Scheiss schon so viel Liebe rein.
In jeden Freestyle, jedes geschriebene Stück.
Ich will doch nur'n bisschen Liebe zurück.
Und sag's nochmal:
Eigentlich sollte Musik doch etwas Positives sein,
Denn ich allein steck' in diesen Scheiss schon so viel Liebe rein.
Doch Viele meinen, dass sich im Rap alles um Beef dreht
und was wohl für'n Label auf welcher LP steht.
Und nich', wer wie wo die tightesten Flows auf Beats legt.
Für die, die wissen wollen wie's geht: Checkt mein Releasedate!
Doch dies geht an euch ganzen selbsternannten Hip-Hop-Patrioten.
In diesem Land sind viele von euch leider nichts als Fachidioten.
Nervensägen, die den ganzen Tag lang wie Experten reden,
als könnten sie selbst auf die Bühne gehen und Konzerte geben,
doch haben noch nie gerappt, getanzt, gecuttet oder Züge gemalt,
können nur phänomenal lügen und prahlen.
Nach dem Feedback von Jungs wie euch und Reportern, die mich interviewten,
erinnert mich Hip-Hop-Kultur in Deutschland eher an Hitlerjugend.
Zu viele Dogmatiker, die nichts wissen, wie Kleinkinder,
die nich' gute Musik wollen, sondern gemeinsame Feindbilder,
die down waren bei dem Demo und der Limited Edition.
Doch jetzt kann es jeder kaufen und sie finden es beschissen.
Haben mich selber aufgebaut, jetzt machen sie sich aus dem Staub,
reden so oft von Ausverkauf, dass ich es bald auch schon glaub'.
Eigentlich sollte Musik doch etwas Positives sein,
denn ich allein steck' in diesen Scheiss schon so viel Liebe rein.
In jede Liveshow, jedes geschriebene Stück,
doch bekomm' leider nich' nur Liebe zurück.
Was soll ich sagen?
Ich hab nich' mit Rappen begonnen, um mich beliebter zu machen,
sondern um meine Meinung zu reimen und auf Beats zu packen.
Um über MCs zu lachen, denn sie sind nur Lappen,
aber hab' kein' Bock, mich für Rapmusik erschiessen zu lassen.
Ich hab' schon mal wegen so 'nem Blödsinn 'ne Waffe in der Fresse gehabt,
gehofft, dieses Jahr wird 'n besseres Jahr,
aber hör' schon wieder Stories, dass Berliner mich hassen,
nur weil ich sag' "Hamburg rult!" und sie meine Lieder nich' raffen.
Was'n?
Vielen da draußen ist das ganze zu stresslos,
hetzen Städte gegeneinander auf wie East- und Westcoast.
Und das bestätigt: In euren Köpfen herrscht gähnende Leere
und ich schäme mich, dass ich zu so 'ner Szene gehöre,
denn eigentlich sollte gerade Hip Hop etwas Positives sein,
denn ich allein steck' in den Scheiss schon so viel Liebe rein.
Wisst ihr, wie ich mein'?
Ihr braucht nich' so aggressiv zu sein.
Für grundlose Streitereien ist dieses Land viel zu klein.
Doch Typen kommen mit miesen Reimen,
wollen Respekt, aber kriegen keinen,
machen mir deswegen Stress, ich wünsch' mir bloß, sie blieben 'heim
und sehen es ein:
Ihr Jungs habt einfach keine Geduld.
Dass ihr nich' so wie ich am Start seid, ist eure eigene Schuld.
Mensch!
Eigentlich sollte Musik doch etwas Positives sein,
denn ich allein steck' in diesen Scheiss schon so viel Liebe rein.
Doch Viele meinen, dass sich im Rap alles um Beef dreht
und was für'n Label auf welcher LP steht.
Eigentlich sollte Musik doch etwas Positives sein,
denn ich allein steck' in den Scheiss schon so viel Liebe rein.
In jeden Feature Rap, jedes geschriebene Stück,
doch bekomm' leider nicht nur Liebe zurück.
Samy Deluxe, pseudonimo di Samy Sorge, è un rapper tedesco nato a Francoforte sul Meno nel 1978. Considerato uno dei pionieri del rap in Germania, ha raggiunto una grande popolarità negli anni '90 e 2000 con il suo stile unico che fonde elementi di hip hop, funk e jazz. Deluxe è noto per le sue rime intricate, la sua abilità nel storytelling e la sua sensibilità sociale. Ha collaborato con numerosi artisti tedeschi e internazionali, tra cui Kool Savas, Sido e De La Soul. Alcuni dei suoi brani più rappresentativi includono "Der Weg", "Ich bin hier", e "Die Welt ist ein Dorf". Deluxe ha pubblicato diversi album di successo, tra cui "The Deluxe Experience" (2001) e "Samy Deluxe 3" (2005). La sua musica è caratterizzata da un'atmosfera introspettiva e riflessiva, spesso incentrata su temi come l'identità, la società e la ricerca di significato.
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